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Für die richtige Baustelle nehmen wir auch mal die Fähre
Ein Kunde hatte ein Problem mit einer Leitung. So weit, so alltäglich. Der Haken: Die Leitung lag nicht in Lübeck und auch nicht im Umland, sondern an Bord einer Fähre, die zwischen Deutschland und Schweden pendelt.
Für uns hieß das im Sommer 2026: Ausrüstung in den Servicewagen packen und auf nach Trelleborg.
Eine Baustelle, die nicht stillsteht
Eine Fähre ist ein Arbeitsort mit einer Besonderheit, die man auf keiner Baustelle an Land findet. Sie ist fast nie da. Das Schiff pendelt im festen Takt über die Ostsee, und die Leitung, um die es ging, pendelt mit.
Konkret ging es um die Vakuumleitung an Bord. Anders als zu Hause arbeiten die Abwassersysteme auf Schiffen mit Unterdruck, das spart Wasser und Gewicht. Dafür reagieren diese Systeme empfindlich auf Ablagerungen. Wenn so eine Leitung nicht mehr richtig funktioniert, merkt das an Bord jeder, und abstellen lässt sich das Problem nicht mit einem Anruf beim Betrieb um die Ecke.
Genau deshalb kam der Kunde zu uns.
Das Zeitfenster von Trelleborg
Der Plan war so einfach wie sportlich. Eine Fähre verdient ihr Geld auf dem Wasser, nicht am Kai. Die einzige Gelegenheit für unseren Einsatz war die Liegezeit im Hafen von Trelleborg, das Zeitfenster zwischen der Ankunft des Schiffs und seiner erneuten Abfahrt.
In diesem Fenster musste alles passieren: an Bord gehen, Technik aufbauen, die Vakuumleitung reinigen, den Zustand per Kamera kontrollieren, Technik abbauen, fertig sein. Eine Verlängerung gibt es nicht. Der Fahrplan wartet nicht auf uns, und ein Schiff, das wegen einer Rohrreinigung verspätet ablegt, wäre genau die Art von Geschichte, die wir nicht erzählen wollen.
Es kam anders: Die Arbeiten waren rechtzeitig abgeschlossen, die Leitung wieder frei, der Zustand dokumentiert. Und die Rückfahrt? Die haben unsere Kollegen an Bord derselben Fähre angetreten, an der sie kurz zuvor noch gearbeitet hatten. Wer sein eigenes Werk testen will, macht das am besten so.
Arbeiten, wo ringsum nur Wasser ist
Ein Einsatz auf einem Schiff ist eine ganz eigene Nummer. Die Wege sind eng, der Bordbetrieb läuft weiter, und um einen herum ist nichts als Wasser. Vergessenes Werkzeug lässt sich nicht eben schnell aus dem Lager holen, und einen Baumarkt gibt es auf der Ostsee auch nicht. Was man braucht, muss man dabeihaben. Alles.
Das erfordert eine Vorbereitung, die deutlich über den normalen Einsatz hinausgeht. Jedes Teil wird vorher durchdacht, jede Eventualität eingeplant. Die eigentliche Arbeit, das Reinigen und die Kamerabefahrung der Leitung, ist unser Handwerk. Die Kunst liegt darin, dieses Handwerk an einem Ort abzuliefern, an dem es keinen Plan B gibt.
Wir kommen dorthin, wo das Problem ist
Die meisten unserer Einsätze liegen im Großraum Lübeck. Verstopfte Abflüsse, Verstopfungsbeseitigung, regelmäßige Wartung von Leitungssystemen. Das ist unser Alltag, und den machen wir gern.
Aber unser Anspruch endet nicht an der Stadtgrenze. Wir kommen dorthin, wo das Problem ist. Wenn das eine Fahrt nach Schweden bedeutet, dann bedeutet es eben eine Fahrt nach Schweden.
Danke an unsere Kollegen für diesen besonderen Einsatz. Und danke an unseren Kunden für das Vertrauen, uns eine Baustelle anzuvertrauen, die sich zwischendurch von der Stelle bewegt.
Sie haben ein Leitungsproblem, egal ob an Land, im Haus, im Betrieb? Wir sind rund um die Uhr für Sie da: 0451 / 8 999 380. Schreiben Sie uns gerne auch an info@rohrreinigung-falkenhagen.de.